Wasserwelten

Nur wenige Dinge auf dieser Welt sind wohl so faszinierend und gleichzeitig so unbekannt wie unsere Meere. Unendliche Tiefen, unentdeckte Kreaturen, verlorene Welten - all das und noch viel mehr erwartet uns unter der Wasseroberfläche. Tiere und Pflanzen zeigen sich in einer Farbenpracht wie man sie an Land wohl nur sehr selten sieht. Viele Lebewesen unter Wasser haben Eigenschaften und Fähigkeiten entwickelt, die einen nur staunen lassen. Fähigkeiten, wo man lange glaubte, dass das nicht möglich ist.

Delfine sind Säugetiere, also keine Fische und gehören zu den Walen, genauer zu den Zahnwalen. Als Säugetiere müssen sie zum atmen regelmäßig - etwa alle 5 Minuten - an die Meeresoberfläche auftauchen. 

Doch wie können Delfine dann schlafen?

Delfin

Delfine haben ihre ganz eigene Art zu schlafen ohne dabei auf das auftauchen verzichten zu müssen. Bei Delfinen schlafen die beiden Gehirnhälften getrennt voneinander. Schläft eine Hälfte tief und fest, so ist die andere hell wach. Alle 1-2 Stunden wechseln sich die beiden Häften ab. Damit das funktioniert, arbeitet das Gehirn etwas anders als bei uns Menschen. Während bei uns die rechte Gehirnhälfte für den linken Köperteil und die linke Hälfte für den rechten Körperteil zuständig ist, kann jede Hälfte des Delfingehirns den gesamten Körper kontrollieren.

Interessanterweise können Delfine nicht träumen, die sogenannte REM-Phase fehlt bei ihnen. Vermutlich haben sie eine andere Art zu träumen oder ihre ständigen Bewegungen hindern sie daran.


Literatur:

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Deutsche Stiftung Meeresschutz
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