Seepferdchen

Sie sind klein, niedlich und ihr Kopf ähnelt dem eines Pferdes - die Seepferdchen. Obwohl sie nun gar nicht wie Fische aussehen, sind sie welche.


Um sich fortzupflanzen bildet, wie bei allen Lebewesen, das Weibchen die Eier aus und das Männchen befruchtet sie.

Doch wer ist bei den Seepferdchen die Mama?

Ponthoi Seepferdchen

Hier unterscheiden sich die Seepferdchen von den anderen Tierarten. Beim Geschlechtsakt übergibt das Weibchen Ihre Eier an das Männchen. Dieses hat dazu eine Art Bruttasche. In der Bruttasche werden die Eier befruchtet und wachsen zu kleinen Seepferdchen heran.Also ist biologisch gesehen das Weibchen die Mutter, da die Eier ja von ihr stammen, aber das Männchen ist sozusagen schwanger, also auch die Mama.

Ponthoi Seepferdchen

Die Eier werden im Brutbeutel des Männchens von einen Gewebe umwachsen, welches die Eier mit allem lebenswichtigen versorgt. Nach 10 bis 12 Tagen Schwangerschaft beginnt das Männchen die bis zu 200 jungen Seepferdchenbabys zu gebären. Nach der Geburt sind die jungen Seepferdchen sofort auf sich selbst gestellt und eigenständig lebensfähig. Zwergseepferdchen

Dann gibt es noch Zwergseepferdchen, die auch als Pygmäenseepferdchen bekannt sind. Diese Art ist sehr klein und äußerst gut in ihrer Form und Farbe an ihre Heimatkoralle angepasst. Hier scheint die Fortpflanzung etwas anders zu sein. Man konnte bei den Männchen bisher nicht eindeutig die Bruttasche ausmachen. Daher scheinen bei diesen Seepferdchen, abweichend von den anderen Arten, die Weibchen die Jungen auf die Welt zu bringen. Also wären die Pygmäenseepferdchen eine lebendgebärende Art.

beide Fotos oben: Ponthoi-Seepferdchen
Foto unten rechts: Pygmäenseepferdchen
Literatur:

etwas zum schmunzeln 😉

Ein Taucher fährt mit seinem Wagen, auf der Suche nach einem schönen Tauchplatz,
durch Schleswig Holstein. Als er vor einem reetgedeckten Haus drei Holsteiner sitzen sieht, hält er an und fragt:
"Entschuldigen Sie. Sie kennen sich hier doch aus. Wo ist denn hier der schönste Tauchplatz?" Keine Reaktion. "Excuse me. I am searching for the best dive-spot in this area. Can you help me?" Keine Reaktion. Er wiederholt sein Anliegen auf dänisch, französisch und niederländisch. Keine Reaktion. Kopfschüttelnd steigt er in seinen Wagen und fährt weiter.
Sagt der erste: "...Ein schönes Hobby hat er..."
Sagt der zweite: "...Und eine Menge Sprachen spricht er..."
Sagt der dritte: "...Aber genützt hat es ihm nichts..."

Die tiefste Stelle im Meer, der Marianengraben, ist ca. 11.000 Meter tief