Seepferdchen

Sie sind klein, niedlich und ihr Kopf ähnelt dem eines Pferdes - die Seepferdchen. Obwohl sie nun gar nicht wie Fische aussehen, sind sie welche.


Um sich fortzupflanzen bildet, wie bei allen Lebewesen, das Weibchen die Eier aus und das Männchen befruchtet sie.

Doch wer ist bei den Seepferdchen die Mama?

Ponthoi Seepferdchen

Hier unterscheiden sich die Seepferdchen von den anderen Tierarten. Beim Geschlechtsakt übergibt das Weibchen Ihre Eier an das Männchen. Dieses hat dazu eine Art Bruttasche. In der Bruttasche werden die Eier befruchtet und wachsen zu kleinen Seepferdchen heran.Also ist biologisch gesehen das Weibchen die Mutter, da die Eier ja von ihr stammen, aber das Männchen ist sozusagen schwanger, also auch die Mama.

Ponthoi Seepferdchen

Die Eier werden im Brutbeutel des Männchens von einen Gewebe umwachsen, welches die Eier mit allem lebenswichtigen versorgt. Nach 10 bis 12 Tagen Schwangerschaft beginnt das Männchen die bis zu 200 jungen Seepferdchenbabys zu gebären. Nach der Geburt sind die jungen Seepferdchen sofort auf sich selbst gestellt und eigenständig lebensfähig. Zwergseepferdchen

Dann gibt es noch Zwergseepferdchen, die auch als Pygmäenseepferdchen bekannt sind. Diese Art ist sehr klein und äußerst gut in ihrer Form und Farbe an ihre Heimatkoralle angepasst. Hier scheint die Fortpflanzung etwas anders zu sein. Man konnte bei den Männchen bisher nicht eindeutig die Bruttasche ausmachen. Daher scheinen bei diesen Seepferdchen, abweichend von den anderen Arten, die Weibchen die Jungen auf die Welt zu bringen. Also wären die Pygmäenseepferdchen eine lebendgebärende Art.

beide Fotos oben: Ponthoi-Seepferdchen
Foto unten rechts: Pygmäenseepferdchen
Literatur:

etwas zum schmunzeln 😉

Vater Hai ist mit seinem Sohn unterwegs. Plötzlich schwimmt über ihnen eine Gruppe Menschen.
Sagt Vater Hai: So, mein Sohn, nun tauchen wir soweit auf, dass nur die obere Hälfte unserer Rückenflosse zu sehen ist und drehen zwei drei Runden um die Schwimmer! Gesagt, getan!
Vater Hai: So, und nun machen wir das nochmal, lassen aber die ganze Rückenflosse rausschauen! Also drehen sie nochmals ein paar Runden um die Schwimmer und tauchen dann wieder ab.
Vater Hai: Nun, mein Sohn, von unten ran und fressen! Das machen sie mit Genuss. Alle Schwimmer werden gefressen und die beiden dümpeln sattgefressen so vor sich hin...
Fragt der Sohn: Aber warum haben wir zweimal diese Runden um die Schwimmer gezogen, wir hätten sie doch problemlos gleich fressen können??
Antwortet der Vater: Ganz einfach: Leergeschissen schmecken sie besser!

das Herz eines Blauwals ist so groß wie ein VW-Käfer