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gemeiner KrakeKraken gehören zu den Weichtieren, genau gesagt zu den wirbellosen Tieren, so wie die Schnecken und Muscheln auch. Sie haben nur 8 Arme und unterscheiden sich damit von den echten Tintenfischen wie z.B. die Sepien, welche 10 Arme besitzen. Damit sie nicht so schnell gefressen werden haben sie einen äußerst effektiven Tarnmechanismus entwickelt. Sie nehmen die Farbe und Form ihrer Umgebung an.

Doch woher wissen sie in welcher Farbe sie sich tarnen sollen, wenn sie farbenblind sind?

Auge eines Kraken Kraken sind für ihr sehr gutes Sehvermögen bekannt. Die Größe der Augen ist imposant, nicht nur im Verhältnis zum Körper, auch die Größe an sich ist ordentlich. Die Augen von Kopffüßlern (und dazu gehören die Kraken und Sepien) sind die am besten entwickelten Augen unter den wirbellosen Tieren. Sie können leicht mit den Augen von Wirbeltieren mithalten. So können sie das Licht 5-mal besser bündeln als die Augen von uns Menschen. Selbst modernste Technik hat es noch nicht geschafft, die exzellenten Eigenschaften des Krakenauges durch eine Kamera nachzustellen. Das ermöglicht ihnen sehr scharf zu sehen, auch unter schlechten Bedingungen wie unter Wasser. So scharf die Kraken ihre Umgebung auch wahrnehmen können, es ist nur in schwarz-weiß.
Auge einer Sepia Experimente haben gezeigt, dass die Kraken ohne Probleme auf einen Untergrund mit Schachbrettmuster, dessen Farbgebung übernommen haben. Nur wie können sie dann die Farbe des Hintergrundes zur Tarnung erkennen? Diese Frage stellt sich auch die Wissenschaft, so ist die deutsche Wissenschaftlerin Lydia Mäthger der Sache nachgegangen und nahm die Haut der Krake etwas genauer unter die Lupe. Dabei stellte sie fest, dass ein bestimmtes Gen, welches das Sehprotein steuert, nicht nur in den Augen der Kraken sondern auch auf der Bauchseite und an den Armen unter der Haut vorkommt. Möglicherweise nehmen die Tiere über diese fotosensiblen Bereiche am Körper die für die Tarnung wichtigen Farbinformationen auf.


Foto oben: Auge eines Riffkraken, Foto rechts: Auge einer Sepia
Literatur:
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Der König sucht den Mann fürs Töchterlein. Ein fescher Taucher ohne Furcht soll es sein.
Er wirft einen Groschen die Klippe hinab. Sie sinkt auf den Boden der Klärgrube ab.
Wer den Zaster kann mir heben soll mit meiner Tochter leben.
Wer wagt es Ritter oder Knappe zu tauchen in der brodelnden Kacke.
Die Menge um ihn herum glotzt ihn an still und stumm.
Und alle sehen voller Grausen hinab auf das widerliche Brausen.
Der alte König fragt wütend vor Groll ob er auf seiner Tochter sitzen bleiben soll.
Doch die Masse bleibt stumm und dreht sich voll Ekel vor der Tochter um.
Da erbarmt sich ein Jüngling stockbesoffen und lässt den König wieder hoffen.
Schwankend tritt er vor den King und schlägt erst mal der Länge nach hin.
Schaut gierig auf die bucklige Maid in der Hoffnung auf eine schöne Zeit.
Er tritt zitternd an die Klippe, im Mund noch eine letzte Kippe.
Er springt in die Suppe von Geilheit getrieben, kein andrer soll die Kleine kriegen.
In dicke Fäkalien sinkt er nun ein, viel zu zäh scheint die Brühe zu sein.
Es streifen den Taucher auch feste Brocken, die ihm ein leichtes Würgen entlocken.
Durch die Massen kämpft er sich vor, durch Abfall der schon vor Jahren vergor.
Umklammert die Münze mit zittrigen Fingern, um mit der Maid durchs Ländle zu tingern.
Der Taucher rudert mit letzter Kraft und hat es bis zum Ufer geschafft.
Winselnd und kotzend liegt er am Boden, aber - er hat den Zaster gehoben.
Zum König kriecht er auf allen vieren und tut den ganzen Weg beschmieren.
Erblickt die Tochter diese Zecke und kotzt gleich nochmal an die Hecke.
Nüchtern ist nun der mutige Schwimmer und will die hässliche Tochter nimmer.
Und die Moral von dem Geschichtlein... Lass Dich besoffen nicht aufs Tauchen ein

Der Meeresspiegel steigt jährlich um etwa 3 Millimeter

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