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Von fast jedem Tier gibt es Männchen und Weibchen. Eigentlich hat jeder sein Geschlecht von Geburt an und ist sein ganzes Leben diesem Schicksal erlegen. Dann gibt es noch einige Ausnahmen, die Geschlechtsmerkmale von Männchen und Weibchen haben. Da wären z.B. die Schnecken, sie sind Zwitter.

Doch welches Geschlecht haben eigentlich die Fische?

Im Reich der Fische gibt es natürlich auch Männchen und Weibchen, nur viele Arten erfahren in ihrem Leben beide Seiten des Geschlechts.

Fahnenbarsche Fahnenbarsche leben in Haremsgruppen, also ein Männchen und eine gewisse Anzahl (bis zu 50) Weibchen. Allerdings war das Männchen auch einmal ein Weibchen. Es gibt also pro Haremsgruppe ein Männchen und viele Weibchen. Stirbt das Männchen, so wandelt sich ein Weibchen (meistens das stärkste) innerhalb weniger Tage zu einem Männchen um. Die Fahnenbarsche sind also Folgezwitter, da sie auch beide Geschlechter haben, nur nicht gleichzeitig. Ob dabei jedes Weibchen in den Genuss kommt, sich zu einem Männchen wandeln zu können, ist eher unwahrscheinlich. Bei der Umwandlung verändern sie auch ihr aussehen, sie werden meist bunter und haben die für Männchen typisch längeren Flossenstrahlen.

Lippfisch Auch zu den barschartigen Fischen gehören die Lippfische. Ihren Namen haben sie durch eine Verdickung der Lippen. Bei diesen verhält es sich ähnlich. Auch sie leben in Haremsgruppen und haben ein dominantes Männchen (Sekundärmännchen) welches vorher einmal ein Weibchen war.

Bei machen Arten "verstecken" sich aber weitere Männchen, sogenannte Primärmännchen in der Gruppe, welche aber äußerlich wie Weibchen aussehen. So bleiben sie als Männchen unerkannt und werden vom dominanten Männchen nicht vertrieben. Der tiefere Sinn scheint wohl zu sein, dass so viel wie möglich Nachkommen gezeugt werden, denn so war jedes Individuum einmal ein Weibchen und hat Eier gelegt.

Anemonenfisch

Etwas anders verhält es sich bei den Anemonenfischen. Sie leben in ihrer Anemone in viel kleineren Gruppen. Nur dort sind alle Männchen und nur das größte Tier ist ein Weibchen.

Aber außer, dass es genau anders herum ist, verhält es sich sonst so wie bei den Fahnenbarschen. Stirbt das große Weibchen, wandelt sich das größte Männchen zum Weibchen um. Warum es bei den Anemonenfischen mehr Männchen als Weibchen gibt, kann ich nicht sagen. Foto oben rechts: Schachbrett-Lippfisch, Foto unten links: Anemonenfisch.

 

Literatur:

Eines Tages steht der Biker, der auf einer Insel gestrandet ist, mal wieder am Ufer und schaut hinaus auf den Ozean. Da sieht er etwas am Horizont, das immer näher kommt. "Hm, das ist kein Schiff," meint er. Es kommt immer näher und näher. "Nach einem Floß sieht es auch nicht aus", sagt er leise.
Dann taucht aus den Fluten eine umwerfende Blondine auf, die einen Taucheranzug und eine komplette Tauchausrüstung trägt. Sie geht auf den Kerl zu und fragt: "Wann hattest du deine letzte Zigarette?" ? "Vor zehn Jahren!", sagt er. Sie geht auf ihn zu, öffnet die linke Beintasche ihres Anzugs und reicht ihm eine Packung frischer Zigaretten. Der Mann zündet sich eine an, nimmt einen tiefen Zug und sagt: "Oh Mann, tut das gut!"
Dann fragt sie ihn: "Und wann hattest du deinen letzten Whisky?" Wieder antwortet er: "Vor zehn Jahren!" Sie öffnet eine der anderen wasserdichten Taschen ihres Taucheranzuges, holt einen Flachmann heraus und drückt ihn dem Biker in die Hand. Er nimmt einen kräftigen Schluck und sagt: "Oh verdammt, tut das gut!"
Da greift die Blondine an den langen Reißverschluss an der Front ihres nassen Anzugs, der bis runter zu den Beinen läuft, und stellt die ultimative Frage: "Und wann hattest du das letzte Mal echten Spaß?" Der Biker hüpft unruhig hin und her: 

"Mein Gott! Sag jetzt nicht, du hast ein Motorrad da drinnen!"

Wer nur aufs Wasser blickt, kennt nicht das Meer.

Rainer Kaune

Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung;
das ganze Meer verändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird.

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Blaise Pasca

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