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Seepferdchen

Sie sind klein, niedlich und ihr Kopf ähnelt dem eines Pferdes - die Seepferdchen. Obwohl sie nun gar nicht wie Fische aussehen, sind sie welche.


Um sich fortzupflanzen bildet, wie bei allen Lebewesen, das Weibchen die Eier aus und das Männchen befruchtet sie.

Doch wer ist bei den Seepferdchen die Mama?

Ponthoi Seepferdchen

Hier unterscheiden sich die Seepferdchen von den anderen Tierarten. Beim Geschlechtsakt übergibt das Weibchen Ihre Eier an das Männchen. Dieses hat dazu eine Art Bruttasche. In der Bruttasche werden die Eier befruchtet und wachsen zu kleinen Seepferdchen heran.Also ist biologisch gesehen das Weibchen die Mutter, da die Eier ja von ihr stammen, aber das Männchen ist sozusagen schwanger, also auch die Mama.

Ponthoi Seepferdchen

Die Eier werden im Brutbeutel des Männchens von einen Gewebe umwachsen, welches die Eier mit allem lebenswichtigen versorgt. Nach 10 bis 12 Tagen Schwangerschaft beginnt das Männchen die bis zu 200 jungen Seepferdchenbabys zu gebären. Nach der Geburt sind die jungen Seepferdchen sofort auf sich selbst gestellt und eigenständig lebensfähig. Zwergseepferdchen

Dann gibt es noch Zwergseepferdchen, die auch als Pygmäenseepferdchen bekannt sind. Diese Art ist sehr klein und äußerst gut in ihrer Form und Farbe an ihre Heimatkoralle angepasst. Hier scheint die Fortpflanzung etwas anders zu sein. Man konnte bei den Männchen bisher nicht eindeutig die Bruttasche ausmachen. Daher scheinen bei diesen Seepferdchen, abweichend von den anderen Arten, die Weibchen die Jungen auf die Welt zu bringen. Also wären die Pygmäenseepferdchen eine lebendgebärende Art.

beide Fotos oben: Ponthoi-Seepferdchen
Foto unten rechts: Pygmäenseepferdchen
Literatur:

Eines Tages steht der Biker, der auf einer Insel gestrandet ist, mal wieder am Ufer und schaut hinaus auf den Ozean. Da sieht er etwas am Horizont, das immer näher kommt. "Hm, das ist kein Schiff," meint er. Es kommt immer näher und näher. "Nach einem Floß sieht es auch nicht aus", sagt er leise.
Dann taucht aus den Fluten eine umwerfende Blondine auf, die einen Taucheranzug und eine komplette Tauchausrüstung trägt. Sie geht auf den Kerl zu und fragt: "Wann hattest du deine letzte Zigarette?" ? "Vor zehn Jahren!", sagt er. Sie geht auf ihn zu, öffnet die linke Beintasche ihres Anzugs und reicht ihm eine Packung frischer Zigaretten. Der Mann zündet sich eine an, nimmt einen tiefen Zug und sagt: "Oh Mann, tut das gut!"
Dann fragt sie ihn: "Und wann hattest du deinen letzten Whisky?" Wieder antwortet er: "Vor zehn Jahren!" Sie öffnet eine der anderen wasserdichten Taschen ihres Taucheranzuges, holt einen Flachmann heraus und drückt ihn dem Biker in die Hand. Er nimmt einen kräftigen Schluck und sagt: "Oh verdammt, tut das gut!"
Da greift die Blondine an den langen Reißverschluss an der Front ihres nassen Anzugs, der bis runter zu den Beinen läuft, und stellt die ultimative Frage: "Und wann hattest du das letzte Mal echten Spaß?" Der Biker hüpft unruhig hin und her: 

"Mein Gott! Sag jetzt nicht, du hast ein Motorrad da drinnen!"

Wer nur aufs Wasser blickt, kennt nicht das Meer.

Rainer Kaune

Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung;
das ganze Meer verändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird.

Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung;
das ganze Meer verändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird.

Blaise Pasca

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