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Wer kennt sie nicht, jeder hat sie irgendwo im Garten unter altem Holz schon gesehen - die Asseln.
Asseln sind eigentlich Meerestiere, einige leben auch im Süßwasser und ganz wenige haben sich im Laufe der Zeit an Land getraut. Interessant, dass alle - auch die Landasseln - noch ihre Kiemen besitzen und damit atmen. Deshalb bevorzugen Asseln feuchte Habitate. Lungen haben die Landasseln auch, diese versorgen den Körper jedoch nur zu einen sehr geringen Teil mit Sauerstoff.
Eigentlich sind sie Pflanzenfresser, aber einige haben sich zur Nahrungsaufnahme einen ganz gemeinen Trick einfallen lassen.

Was haben Asseln mit Zungen zu tun?

Eine besonders skurrile Art kommt im östlichen Pazifik vor. Die Cymothoa exigua ist ein Assel, die sich als Parasit in Fischen einnistet. Dabei gelangt sie entweder durchs Maul oder durch die Kiemen in den Fisch und setzte sich auf dessen Zunge. Anfangs ernährt sie sich, indem sie die Blutader der Zunge anzapft. Später, wenn sie größer ist, krallt sie sich so fest an die Zunge des Fisches, dass diese abstirbt.
Fortan erfüllt die Assel die Funktion der Zunge und zweigt sich immer einen kleinen Teil der Beute des Fisches für sich selbst ab. Dadurch ist der Fisch später zur Nahrungsaufnahme sogar auf die Assel angewiesen.
Dies ist wohl der erste beschriebene Fall, bei dem ein Parasit einen kompletten Körperteil seines Wirtes vollständig ersetzt.
Aber keine Angst, Menschen oder Taucher werden davon wohl verschont.

 Literatur:

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Vater Hai ist mit seinem Sohn unterwegs. Plötzlich schwimmt über ihnen eine Gruppe Menschen.
Sagt Vater Hai: So, mein Sohn, nun tauchen wir soweit auf, dass nur die obere Hälfte unserer Rückenflosse zu sehen ist und drehen zwei drei Runden um die Schwimmer! Gesagt, getan!
Vater Hai: So, und nun machen wir das nochmal, lassen aber die ganze Rückenflosse rausschauen! Also drehen sie nochmals ein paar Runden um die Schwimmer und tauchen dann wieder ab.
Vater Hai: Nun, mein Sohn, von unten ran und fressen! Das machen sie mit Genuss. Alle Schwimmer werden gefressen und die beiden dümpeln sattgefressen so vor sich hin...
Fragt der Sohn: Aber warum haben wir zweimal diese Runden um die Schwimmer gezogen, wir hätten sie doch problemlos gleich fressen können??
Antwortet der Vater: Ganz einfach: Leergeschissen schmecken sie besser!

Von ihren Nestplätzen bis zu den Futtergründen legen Lederschildkröten im Südatlantik bis zu 7.500 Kilometer zurück

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