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Wer kennt sie nicht, jeder hat sie irgendwo im Garten unter altem Holz schon gesehen - die Asseln.
Asseln sind eigentlich Meerestiere, einige leben auch im Süßwasser und ganz wenige haben sich im Laufe der Zeit an Land getraut. Interessant, dass alle - auch die Landasseln - noch ihre Kiemen besitzen und damit atmen. Deshalb bevorzugen Asseln feuchte Habitate. Lungen haben die Landasseln auch, diese versorgen den Körper jedoch nur zu einen sehr geringen Teil mit Sauerstoff.
Eigentlich sind sie Pflanzenfresser, aber einige haben sich zur Nahrungsaufnahme einen ganz gemeinen Trick einfallen lassen.

Doch was haben Asseln mit Zungen zu tun?

Eine besonders skurrile Art kommt im östlichen Pazifik vor. Die Cymothoa exigua ist ein Assel, die sich als Parasit in Fischen einnistet. Dabei gelangt sie entweder durchs Maul oder durch die Kiemen in den Fisch und setzte sich auf dessen Zunge. Anfangs ernährt sie sich, indem sie die Blutader der Zunge anzapft. Später, wenn sie größer ist, krallt sie sich so fest an die Zunge des Fisches, dass diese abstirbt.
Fortan erfüllt die Assel die Funktion der Zunge und zweigt sich immer einen kleinen Teil der Beute des Fisches für sich selbst ab.
Dadurch ist der Fisch später zur Nahrungsaufnahme sogar auf die Assel angewiesen.
Dies ist wohl der erste beschriebene Fall, bei dem ein Parasit einen kompletten Körperteil seines Wirtes vollständig ersetzt.
Aber keine Angst, Menschen oder Taucher werden davon wohl verschont.

 

Literatur:

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In 7 Meter Tiefe bemerkt ein Sporttaucher einen anderen, der in der gleichen Tiefe ohne
Taucherausrüstung unterwegs ist. Der Taucher geht sechs Meter tiefer, wenige Minuten später ist auch der andere da. Als der nach weiteren neun Metern wieder zur Stelle ist, nimmt der Taucher eine Tafel und schreibt mit wasserfester Kreide: "Wie zum Teufel schaffst Du es, in dieser Tiefe so lange ohne Taucherausrüstung zu bleiben?" Der andere kritzelt mit letzter Kraft auf die Tafel: "Ich ertrinke, du Trottel!"

Ozeane absorbieren die Hälfte unseres weltweiten CO2-Ausstoßes

Reise - WELT

14. Dezember 2018

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