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Delfine sind Säugetiere, also keine Fische und gehören zu den Walen, genauer zu den Zahnwalen. Als Säugetiere müssen sie zum atmen regelmäßig - etwa alle 5 Minuten - an die Meeresoberfläche auftauchen.
 

Doch wie können Delfine dann schlafen?

Delfin

Delfine haben ihre ganz eigene Art zu schlafen ohne dabei auf das auftauchen verzichten zu müssen. Bei Delfinen schlafen die beiden Gehirnhälften getrennt voneinander. Schläft eine Hälfte tief und fest, so ist die andere hell wach. Alle 1-2 Stunden wechseln sich die beiden Häften ab. Damit das funktioniert, arbeitet das Gehirn etwas anders als bei uns Menschen. Während bei uns die rechte Gehirnhälfte für den linken Köperteil und die linke Hälfte für den rechten Körperteil zuständig ist, kann jede Hälfte des Delfingehirns den gesamten Körper kontrollieren.
Interessanterweise können Delfine nicht träumen, die sogenannte REM-Phase fehlt bei ihnen. Vermutlich haben sie eine andere Art zu träumen oder ihre ständigen Bewegungen hindern sie daran.

Literatur:



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Der König sucht den Mann fürs Töchterlein. Ein fescher Taucher ohne Furcht soll es sein.
Er wirft einen Groschen die Klippe hinab. Sie sinkt auf den Boden der Klärgrube ab.
Wer den Zaster kann mir heben soll mit meiner Tochter leben.
Wer wagt es Ritter oder Knappe zu tauchen in der brodelnden Kacke.
Die Menge um ihn herum glotzt ihn an still und stumm.
Und alle sehen voller Grausen hinab auf das widerliche Brausen.
Der alte König fragt wütend vor Groll ob er auf seiner Tochter sitzen bleiben soll.
Doch die Masse bleibt stumm und dreht sich voll Ekel vor der Tochter um.
Da erbarmt sich ein Jüngling stockbesoffen und lässt den König wieder hoffen.
Schwankend tritt er vor den King und schlägt erst mal der Länge nach hin.
Schaut gierig auf die bucklige Maid in der Hoffnung auf eine schöne Zeit.
Er tritt zitternd an die Klippe, im Mund noch eine letzte Kippe.
Er springt in die Suppe von Geilheit getrieben, kein andrer soll die Kleine kriegen.
In dicke Fäkalien sinkt er nun ein, viel zu zäh scheint die Brühe zu sein.
Es streifen den Taucher auch feste Brocken, die ihm ein leichtes Würgen entlocken.
Durch die Massen kämpft er sich vor, durch Abfall der schon vor Jahren vergor.
Umklammert die Münze mit zittrigen Fingern, um mit der Maid durchs Ländle zu tingern.
Der Taucher rudert mit letzter Kraft und hat es bis zum Ufer geschafft.
Winselnd und kotzend liegt er am Boden, aber - er hat den Zaster gehoben.
Zum König kriecht er auf allen vieren und tut den ganzen Weg beschmieren.
Erblickt die Tochter diese Zecke und kotzt gleich nochmal an die Hecke.
Nüchtern ist nun der mutige Schwimmer und will die hässliche Tochter nimmer.
Und die Moral von dem Geschichtlein... Lass Dich besoffen nicht aufs Tauchen ein

Reise - WELT

20. November 2018

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