Lombok

Insel in Indonesien
Lombok ist eine indonesische Insel östlich von Bali und westlich von Sumbawa, die zu den Kleinen Sundainseln gehört. Sie ist für ihre Strände und Surfplätze bekannt, vor allem Kuta und Banko Banko (im Süden Lomboks). Vor der Westküste Lomboks liegen die Gili-Inseln (Gili Trawangan, Gili Air und Gili Meno), auf denen es keine motorisierten Fahrzeuge gibt, dafür aber weitere Strände, Korallenriffe zum Tauchen und Schnorcheln sowie einen Brutplatz für Meeresschildkröten. Der Ort Senggigi im Westen der Insel ist ein beliebtes Strandbad, von dem aus Fähren zu den Gilis verkehren. Im Westen Lomboks befinden sich auch bedeutende Tempel (vor allem der Pura Lingsar aus dem 18. Jahrhundert) sowie die Provinzhauptstadt Mataram, die mit Kunsthandwerksgeschäften und dem historischen Museum Negeri NTB aufwartet. Im Hochland im Zentrum der Insel befindet sich der Nationalpark Gunung Rinjani mit dem aktiven Vulkan Rinjani, in dessen Krater ein tiefer See liegt. Der Park und der Berg sind ein beliebtes Wanderziel und eine Pilgerstätte. Neben Wanderungen durch geschützte Wälder bietet der Park auch heiße Quellen und Wasserfälle. Der Norden Lomboks wird von Dschungel, Wasserfällen und traditionellen Dörfern der Sasak, wie z. B. Tetebatu, geprägt.

Wann ist die beste Reisezeit?
Hauptreisezeit ist die heiße Trockenzeit (Mai–Sep), obwohl die Strände ganzjährig zugänglich sind. Die Regenzeit dauert von Okt–Apr. Zu den wichtigen Veranstaltungen gehören das Bau-Nyale-Fest in Kuta (Mär), das „Fest der Meereswürmer“, bei dem auch Bootsrennen stattfinden, das Kunst- und Kulturfestival von Senggigi (Jul) und der Indonesische Unabhängigkeitstag (17. Aug). Bedeutende religiöse Feiertage sind u. a. der Ramadan (wechselnde Termine).

Quelle: Google

Von ihren Nestplätzen bis zu den Futtergründen legen Lederschildkröten im Südatlantik bis zu 7.500 Kilometer zurück

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