Ägypten

Ägypten ist ein Land, das Nordostafrika mit dem Nahen Osten verbindet und bis in die Zeit der Pharaonen zurückreicht. Zu den jahrtausendealten Baudenkmälern im fruchtbaren Niltal zählen die kolossalen Pyramiden und die Große Sphinx von Gizeh sowie die hieroglyphenbedeckten Wände des Karnak-Tempels und die Gräber im Tal der Könige bei Luxor. Die Hauptstadt Kairo beherbergt osmanische Wahrzeichen wie die Muhammad-Ali-Moschee und das Ägyptische Museum, eine Schatzkammer wertvoller Antiquitäten. In der am Mittelmeer gelegenen Hafenstadt Alexandria liegen griechisch-römische Überreste wie die Pompeiussäule und die in die Felsen gehauenen Katakomben von Kom el Shoqafa. Auf der Sinai-Halbinsel befinden sich der biblische Berg Sinai und Strandbadeorte am Roten Meer. Bekannt ist vor allem Scharm el-Scheich mit seinen Korallenriffen im Ras-Mohammed-Nationalpark. Weit im Süden liegt Nubia mit den Tempeln von Abu Simbel, die für Pharao Ramses II. und seine Gemahlin Nefertari errichtet wurden. Bis heute besteht ein Großteil Ägyptens aus unbewohnter Saharawüste und Dünen, die im Rahmen einer Jeep- oder Kamelsafari erkundet werden können.

Wann ist die beste Reisezeit?
Ägypten ist durch heißes Wüstenklima geprägt. Zwischen Mai und Sep sind die Tage teilweise glühend heiß; das restliche Jahr über herrschen kühlere Temperaturen. Die Winter (Dez–Feb) sind generell mild mit kalten Nächten in der Wüste. Auf das Frühlingsfest Sham el-Nessim (Apr/Mai) folgt das koptische Osterfest. Beim Sommerfestival der Bibliotheca Alexandrina (Aug) stehen Konzerte, Filme und Theaterdarbietungen auf dem Programm. Das Cairo International Film Festival (Nov/Dez) präsentiert Produktionen aus dem arabischen Raum. Zu den wichtigsten islamischen Festen gehört Eid al-Fitr (wechselnde Termine), das zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan gefeiert wird.

Quelle: Google

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